Jorgos Flambouraris, Inhaber der City-Buchhandlung, stellt Ihnen seine persönliche Auswahl neuester Literatur vor.
Musikalische Begleitung
Unser Deutschlandmärchen ist eine türkische Familien-Migrationsgeschichte in vielen Stimmen. Frauen mehrerer Generationen und der in Almanya geborene Sohn erinnern sich in poetischen, oft mythischen, kräftigen Bildern an die Herausforderung, als GastarbeiterInnen und als deren Nachkommen in Deutschland ein neues Leben zu beginnen. Güçyeter greift vor allem die weibliche Perspektive auf, den "Chor der duldend schweigsamen Mütter”, die zum Beispiel ihren Männern dabei zusehen, wie diese das hart erarbeitete Geld verjubeln.
Von der Kritik gelobt wird die sprachlich differenzierte Form, die mehr als nur Roman ist und vom Theaterdialog über lyrische Passagen bis zu erzählender Prosa reicht .
Güçyeter – Gabelstaplerfahrer, Verlagsgründer, Lyriker und Peter-Huchel-Preisträger 2022 – ist ein Meisterstück gelungen, das völlig zu Recht den Preis der Leipziger Buchmesse 2023 erhalten hat.
Im Jahre 1981 sang "De Plaat" Jürgen Zeltinger den Titel "Nie Diät" und machte damit klar, dass er seinem Körper nur allerfeinste Fette & Kohlenhydrate zukommen ließ. 42 Jahre später hat sich, kurz nach dem Eintritt ins Rentenalter, das Blatt gewendet. Das kölsche Rockschwergewicht hat abgespeckt! Und zwar nicht nur körperlich sondern auch musikalisch. Zusammen mit seinem Lieblingsgitarristen und "Kapellomeister" Dennis Kleimann beschloss Jürgen ein Akustik-Projekt zu gründen. Neben Jürgens "Lieblingsliedern" werden natürlich auch alle Klassiker der Zeltingerband akustisch umgesetzt und vom Publikum frenetisch gefeiert. Selten hört und sieht man bei einem Duett eine derartige Spielfreude und launische Interaktion mit den Fans.
Der 1975 in der Nähe von Frankfurt am Main geborene Gitarrist und Sänger tschechischer Abstammung hat sein Handwerk von der Pike auf gelernt. Als Teenager begann Robert Carl Blank, ausgestattet mit einem Drum-Computer und einem alten Kassettenrekorder, erste eigene Playbacks zu erstellen. Mit 16 übte er sich als musikalischer Direktor bei diversen Bandprojekten und bewies Feingefühl beim Arrangement sowie bei der Interpretation selbst geschriebener Songs. Wenig später, emotional stark von der Musik Frank Zappas beeindruckt, experimentierte der eifrige junge Künstler dann (inzwischen im eigenem Homestudio) mit digitalen Soundquellen und schrieb in dieser Zeit auch schon seine ersten, komplett fertig arrangierten Songs.
Nach einem Auslandsjahr in England wirkte Robert Carl Blank ab 1996 in den unterschiedlichsten Rock- und Pop-Bands des Rhein-Main-Gebietes mit. Robert war bei diesen Bands stets mehr als nur Gitarrist und Background Sänger, wirkte oft mehr als kreatives Element – vom Impulsgeber bis grundlegend richtungs-weisend. Viel Aufnahme- und Arrangenmenterfahrung konnte er in dieser Zeit außerdem als Sessiongitarrist bei diversen Pop-Produktionen sammeln. Als Gründungsmitglied der Band Boxer komponierte er für die Gruppe ab 1998 vermehrt eigenes Material aus den Bereichen R’n’B, Soul und Pop. Auf dem von Edo Zanki produzierten Debütalbum "Stick Together" lieferte der inzwischen versierte Songschreiber sechs von den insgesamt zwölf Eigenkompositionen der Band, die u.a. als Opener für internationale Stars wie Elton John, Whitney Houston und Eros Ramazotti gastierte.
Seine tiefen musikalischen Weichenstellungen erhielt Blank allerdings nicht in Deutschland, sondern in den USA. Nach einem Praktikum in Chicago begleitete er Alt-Bluesmeister Carl Weathersby sechs Wochen lang auf dessen Tour als Gitarrist. Weathersby inspirierte Robert sofort, unter anderem auf Grund seiner Lebensphilosophie "it’s all about how many bars you can swing". Dieses doppeldeutige Credo (bars = Kneipen oder eben auch Takte) ergänzte andere Leitideen wie "since you only got one life you might as well have a good one". Robert Carl Blank ließ sich von der Schönheit dieser Konzepte leiten und fand viele weitere musikalische Einflussquellen, die eine ähnlich positive Grundstimmung nach außen tragen: Keb Mo, B.B. King, Marc Cohn, Eva Cassidy, Bernard Fanning (Powderfinger), Neil Finn (Crowded House), John Mayer, G. Love & Special Sauce oder The Getaway People.
Nach Beendigung seines Studiums der Politikwissenschaften und Amerikanistik an der Uni Frankfurt verbrachte Robert knapp anderthalb Jahre in Australien, wo seine musikalischen Fähigkeiten erstmals auf eine harte Probe gestellt wurden und wo er zum ersten Mal zeigen musste, dass er sich als Solo-Künstler auch international Gehör verschaffen konnte. Vom Teamplayer in einer Band zum One-Man-Act mit akustischer Gitarre – Blank lernte energisch und durstig und entwickelte sich schnell zu einem charismatischen Sänger und Performer mit einer ganz eigenen Note.
Aus Australien zurückgekehrt setzte er nun auch im heimischen Deutschland die Schritte zur vollständigen Singer/Songwriter-Karriere fort und veröffentlichte im September 2003 ein erstes Album "Steps" in Eigenregie. Es gelang ihm in diesem Jahr auch der Sprung ins Finale beim "PRINZ Talentwettbewerb" (Kategorie Gesang), gefolgt vom ersten Platz beim "Festival der Straßenkünste" (Kategorie Solo Act). Trotz seiner Solo-Ambitionen gründete Robert erneut eine eigene Band: Blank veröffentlichten in den Jahren 2005 bis 2007 insgesamt drei EPs, bevor sich ihr Namensgeber dazu entschloss, endgültig seinen Einzelaktivitäten zu frönen.
Mit analoghaus als neues Label im Rücken und dem ersten offiziellen Album "Soul Circus" lieferte Robert Carl Blank dann in 2008 eine wahre Weltenbummler-CD ab, die von Medien und Fans begeistere Kritiken ernten konnte. Gefühlvolle Kompositionen, die sich irgendwo zwischen Damian Rice, Pete Yorn und Ryan Adams bewegten. Mit analoghaus-Chef und Produzent Tom Ripphahn nahm er größtenteils live und, wie der Name des Labels schon sagt, analog und ohne digitale Hilfsmittel und reißerische Effekte auf.
Es folgte 2010 das Album "Last Time I Saw Dave” (analoghaus/Cargo), ebenfalls von Tom Ripphahn produziert. Der warme, analoge Sound des Vorgängeralbums wurde beibehalten, die Kompositionen hingegen sind ausgeklügelter und zeugen von der steten Weiterentwicklung eines Künstlers, der sich erfrischend vom allgemein einheitlichen Plastik-Retorten-Singer-Songwriter-Pop absetzt. Nach Mastering-Koryphäe Greg Calbi(Sterling Sound, NYC), der bei "Soul Circus” für den finalen Schliff zuständig war, betätigte dieses Mal Fred Kevorkian (u.a. John Mayer) in den New Yorker Avatar Studios die letzten Reglereinstellungen. Der Erfolg von "Soul Circus” bei Kritikern und Fans wurde mit "Last Time I Saw Dave” deutlich erhöht. Es kam zu bundesweiten Vorstellungen des Albums im Radio, Rotationen der Single "Whatever She Does” sowie Radio Konzerte bei Radio Bremenund SR1.
Anfang 2012 nahm der unermüdlich arbeitende Künstler in Hamburg sein drittes Album "Rooms for Giants" (Mokoh Music, 2015) auf, welches einen Richtungswechsel andeutete. Rockig, poppiger und schneller auf den Punkt kommen die 12 Songs daher.
Auf dem Nachfolger "Fairground Distractions" (SPV, 2016) ist die Liebe zur Spätphase der Beatles unüberhörbar, und Robert Carl Blank zeigt hier neben großartigen Songs auch ein riesiges Talent für Arrangement und Produktion.
In den letzten Jahren fand bei dem ständig tourenden Künstler jedoch eine Rückkehr zu seinem ursprünglichen Sound statt, und so liefert sein fünftes und erstes selbst produzierte Studioalbum "The Poet" (7us Media, 2019) größtenteils akustisch und folkig gehaltene Songs, garniert mit zarten bis bitter-süßen Streicherarrangements. Wir bekommen einen tiefen Einblick in die musikalische Sehnsuchtswelt eines Musikers, der das Werden dem Ankommen vorzieht, wie er im Titelsong des Albums singt. Robert macht hier ein großes emotionales Fass auf: Ein Album über die introspektive Welt des Songpoeten, der darauf besteht, dass nur die wirklich gute Liebe überleben kann. Es ist aber auch ein Album über Veränderung im Leben geworden. Wieder einmal zeigt Robert Carl Blank, wie groß das Talent dieses Mannes ist, einfach gute Songs zu schreiben und zu interpretieren.
Seit 2016 entwickelte sich Blank auch als Coach für Songwriting und Texten, um seine über all die Jahre des Schreibens gewachsene Erfahrung in Kursen und Einzelcoachings weiterzugeben. Er produziert seit 2019 inzwischen auch in seiner noch jungen Produktionsstätte "Songwerft" Songs und Alben für andere Künstler und hat 2021 eine Weiterbildung zum Mixing & Mastering Engineer (Mastering Academy, Friedemann Tischmeyer) gemacht, um seine unermüdliche Kreativität handwerklich weiter zu stützen.
Der kanadische Gitarrenvirtuose Don Alder tourt im Frühjahr 2025 wieder in Europa und hat seinen Auftrittsschwerpunkt in Deutschland.
Don Alder ist ein preisgekrönter Fingerstyle-Gitarrist, Sänger/Liedermacher, und Komponist und stammt aus Vancouver, Kanada. Seit 2007 tourt er international und begeistert seine Zuschauer mit einer kurzweiligen, abwechslungsreichen Show. Besucher seiner Konzerte sind auch Tage danach noch von den Eindrücken hingerissen. Don Alder ist unkompliziert im Umgang mit Fans und wer ihn persönlich kennengelernt hat, weiß, dass sein Herz ebenso groß ist wie sein Talent.
Alders Spezialität ist die Kombination der Fingerpicking-Technik mit gleichzeitiger Nutzung der Gitarre als Perkussionskörper, um so quasi eine Wand aus Tönen zu erschaffen. Seine selbst komponierten Stücke sind eine einzigartige Kombination aus tief verankerter Melodie und Rhythmus, und er bringt bei seinen Auftritten eine einmalige Dynamik auf die Bühne.
Don Alder (Gewinner des International Fingerstyle Wettbewerbs im Jahr 2007, Guitar Player Magazine 2010 Guitar Superstar Champion und Worldwide Guitar Idol Gewinner im Jahr 2011) hat über 4 Mio. Clicks bei Youtube. Im Jahr 2013 erhielt er auch einen Brand Laureate Award in Malaysia, weil er seine Gitarre und seine Musik dazu einsetzt, das Leben anderer zu verbessern. Seine beiden letzten CDs waren beide je für zwei kanadische Musikpreise nominiert. Im Februar 2021 wurde Don Alder in die Entertainment Hall of Fame seiner Heimatprovinz British Columbia aufgenommen. Im Juli 2022 erhielt er den BC Lieutenant Governor’s Arts and Music Award. Im März 2023 kam seine aktuelle CD "Won’t Be Home" den Markt. Für das Frühjahr 2025 wird auch das Release einer neuen instrumentalen CD "Bouquet" geplant.
Don Alder zu seinem Auftritt: "Lassen Sie sich überraschen, was man mit einer Akustikgitarre alles machen kann."
Pressestimmen:
"Diese scheinbare Leichtigkeit bei gleichzeitig hochkarätiger Qualität und atemberaubender Geschwindigkeit, das ist die eigentliche Kunst." (RP Neuss)
"Herrliche Melodien, tolle Sounds, garniert mit verrückt-vertrackten Rhythmen" (Die Rheinpfalz)
"Mehrschichtig schillernde Klanggebilde" (Die Oberbadische)
Seit der Gründung von Tierra Negra im Jahr 1997, können die beiden Gitarristen Raughi Ebert und Leo Henrichs auf eine aussergewöhnliche internationale Karriere zurückblicken. Ihr erstes Konzert fand gleich in Montreal, Kanada, statt â€" und zog unmittelbar einen Plattenvertrag mit dem grössten kanadischen Indie-Label nach sich.
Der internationale Erfolg ihrer Musik brachte Konzerte in vielen verschiedenen Ländern mit sich. Tierra Negra gastierte auf den bedeutendsten Gitarrenfestivals der USA und gab Master Class Workshops an den Universitäten in Chicago, Peoria, Malibu und der Los Angeles Music Academy. Zusammen mit der aus Nashville stammenden Gitarristin Muriel Anderson tourten sie sechzehn Mal durch insgesamt dreißig Bundesstaaten der USA.
Auch nach Asien brachte sie ihre Musik. So zum Beispiel auf das "International Fingerstyle Guitar Festival" in der renommierten Oriental Music Hall in Shanghai, nach Singapur und Seoul in Südkorea.
Inzwischen hat Tierra Negra insgesamt fünfzehn CDs veröffentlicht. Auskopplungen ihrer Kompositionen sind auf allen relevanten Gitarren-Compilations erschienen. Sie schufen Film- und Fernsehmusik für das öffentlich rechtliche Fernsehen in Deutschland. Ihre beiden, bei Truefire Inc. als DVD und Abostream erschienenen Lehrwerke "New World Flamenco" und „Magic Gypsy Chords & Rhythms“, wurden dort zu Bestsellern.
Im Frühjahr 2001 stellte Tierra Negra auf der Internationalen Frankfurter Musikmesse erstmals die „Tierra Negra Gitarre“ vor, die noch im selben Jahr in den Fachhandel kam. Seit 2005 treten die GIPSY KINGS exklusiv mit diesen, von Tierra Negra selbst entworfenen Gitarren, auf. Erst kürzlich hatte im April 2018 das neue Tierra Negra Gitarrenmodel "Campfire" seine Handelspremiere auf der Musikmesse Frankfurt.
Tierra Negra arbeitete auf der Bühne und im Studio zusammen mit Klaus Hoffmann, Muriel Anderson, Victor Wooten, Stanley Jordan, Jack Pearson, Vince Gil, James Burton, Mark Egan, Stu Hamm, Danny Gottlieb, Paul Wertico, Bernie Dressel, Bob Brozman, Phil Keaggy, Laurence Juber, Peppino D`Agostino, Benny Chong, Don Alder, Ganesh Anandan, Beth Nielsen Chapman, DJ Ram, Ramasutra, Peter Bursch, Raphael Marionneau, Ramon Zenker, Andry Nalin. Filmaufnahmen mit den Gipsy Kings brachten sie in die Londoner Abbey Road Studios.
Julika Elizabeth, geb. 2001, Klavier/Keyboard & Gesang.
Singer/Songwriterin aus Düsseldorf, komponiert seit dem 9. Lebensjahr eigene Songs mit englischen Texten. Darüberhinaus ein großes Repertoire an Coversongs aus unterschiedlichen Musikjahrzehnten zwischen den 60ern und modernen Hits.
Bevorzugte Genres sind Pop, Melody Rock & Indie.
Neben Liveauftritten ohne Samples und Playback arrangiert und produziert sie ihre eigenen Stücke und veröffentlicht ihre Musikvideos auf YouTube.
Seit 2016 über 200 Auftritte in privaten Zirkeln, Clubs, Szene-Kneipen, Open-Stage-Konzerten, Akustik-Slams, Open-Air-Konzerten und bei Festivals.
Mit ihren Texten greift sie Themen der jungen Generation auf, transformiert eigene Erlebnisse auf metaphorische Weise und macht das sie Bewegende der Zeit über neue Sprachbilder transparent.
Musikalisch mit schwebender Leichtigkeit der Akkordfolgen und überraschenden Kadenzen, zuweilen mollverliebt, macht sie beim Gesang moderne Anleihen (Lana Del Rey, Adele) und entwickelt zunehmend ein ganz eigenes musikalisches Profil.
Julika Elizabeth hat sich erfolgreich für die Teilnahme am deutschen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest beworben und erreichte das Finale.
Presse
"Mit ihren Texten greift sie Themen der jungen Generation auf, transformiert eigene Erlebnisse auf metaphorische Weise und macht das sie Bewegende der Zeit über neue Sprachbilder transparent" (Express, 10.07.18)
"Musikalisch mit schwebender Leichtigkeit der Akkordfolgen und überraschenden Kadenzen, zuweilen mollverliebt, macht sie beim Gesang moderne Anleihen (Lana Del Rey, Adele) und entwickelt zunehmend ein ganz eigenes musikalisches Profil" (Rheinbote, 01.02.19)
"Danach betrat Julika Elizabeth aus Düsseldorf die Bühne. Trotz ihrer Jugend darf man sie getrost als Profi bezeichnen, denn was und wie die 18jährige auf der Bühne performt hat, war ein echter Hingucker und Hinhörer" (Neue Ruhr Zeitung, 17.12.19)
"Julika Elizabeth versinkt in der Musik und scheint fast erstaunt, wenn sie danach ihren Beifall hört." (Rheinische Post Online, 21.01.2020)
m letzten Jahrzehnt dominierte Guy Verlinde die belgische Bluesszene und tourte ununterbrochen durch Europa. Er nahm in 15 Jahren 16 Alben auf und spielte in zahlreichen renommierten Clubs und auf internationalen Festivals, wo er mit Größen wie B.B. King, John Fogerty, Tony Joe White, Santana, John Hiatt, Canned Heat, Jeff Beck … auftrat. Heute spielt er als Akustik-Duo, wo er seine intensiven Bluessongs zum Besten gibt. Guy ist einer der wenigen belgischen Blueskünstler, die sich in Europa einen soliden Live-Ruf erarbeitet haben, da er es immer versteht, sein Publikum mit seinen Geschichten und Liedern zu berühren. Seine Live-Shows sind von hoher Qualität und er wird oft mit Künstlern wie Doug MacLeod, Ian Siegal, Hans Theessink und Guy Davis verglichen, mit denen er in der Vergangenheit mehrmals gespielt hat. Guy gewann 2024 den Belgian Blues Award für den besten Solo-/Duo-Act.
Seit einigen Jahren bildet er ein festes Duo mit dem jungen talentierten Pianisten Tom Eylenbosch. Im Laufe der Jahre erweiterte Tom sein musikalisches Fachwissen und spielt nun auch Gitarre, Hammond-Orgel und Banjo. Inspiriert von Künstlern wie Jerry Lee Lewis, Dr. John, Otis Spann, entwickelte Tom seinen einzigartigen Stil und Sound. Mit 16 Jahren war er einer der jüngsten Klavierlehrer Belgiens.
Ein Guy Verlinde-Konzert ist eine musikalische Reise voller Geschichten über Liebe, Hoffnung, Auferstehung die die heilende Kraft der Musik hervorhebt. Guy ist ein eleganter Entertainer und ein wunderbarer Geschichtenerzähler. Mit seinen Geschichten und Liedern versteht er es, sein Publikum zu erreichen und es mit einer großen Portion Positivität nach Hause zu schicken. Einen solch fulminanten Auftritt wie in den Jahren zuvor , wünschen wir uns auch bei dem diesjährigen Konzert.
Es ist wieder Harfenengelzeit – Zeit zum Träumen, Mitschwingen, Mitgrooven.
Klar, Weihnachtslieder gehören dazu, aber nur ein paar.
Ansonsten gibt es auch reichlich Überraschendes und Verblüffendes!
Kommet zuhauf und lasst euch verzaubern!
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Ulla van Daelen gilt als Botschafterin der Harfe. Als Interpretin, Komponistin und Arrangeurin bewegt sie sich stilsicher zwischen Klassik, Jazz, Folk, Weltmusik und Pop.
Mit ihrer virtuosen Spielfreude und erfrischenden Moderation wird Harfenmusik zum Erlebnis!
Bereits mit fünf Jahren improvisiert Ulla van Daelen am Klavier, mit zehn gewinnt sie erste Preise beim Wettbewerb Jugend musiziert. Im Alter von zwölf Jahren entdeckt sie die Harfe und gewinnt sechs Jahre später ihren ersten Harfenwettbewerb. Nach Studium mit Auszeichnung folgen Stipendien, Engagements an führenden Opernhäusern und Konzertreisen in die USA und Japan. Soweit der "klassische” Werdegang.
Schließlich wird sie Solo-Harfenistin des WDR-Rundfunkorchesters, einem Klangkörper, der ein breit gefächertes Genre bedient und sich − wie Ulla van Daelen − in keine musikalische Schublade einordnen lässt.
Dort hat sie Gelegenheit, mit der WDR-Big Band und Stars der Jazz-Szene zusammen zu arbeiten, erhält aber auch zahlreiche Anregungen aus der Pop-, Folk– und Weltmusik.
Aus der Improvisation entwickelt Ulla van Daelen ihren unverwechselbaren Musikstil und beginnt, ihre Eigenkompositionen zu veröffentlichen.
Sie begleitet Schauspielerin Martina Gedeck, Ulrike Kriener, Nina Hoger, Elke Heidenreich und die Jungen Tenöre, macht Einspielungen für Wolfgang Niedecken und Manfred Krug, arbeitet mit Rock-Bands wie Queenkings und der chilenischen Kultband Illapu sowie mit Jazzgrößen wie Charlie Mariano, Joachim Kühn und mit dem Grammy nominierten Vince Mendoza.
Mehrfach tritt sie als Gastsolistin beim Schleswig-Holstein-Musikfestival auf und konzertiert und moderiert bei diversen Radiosendungen. Als Hauptact der CeBIT-Eröffnung 2005 wird Ulla van Daelen mit ihrer Musik live auf Phoenix-TV gesendet.
Sie ist mit eigenem Musikvideo-Clip monatelang auf ONYX-TV präsent und wird in einem Künstlerportrait der ARD als "kreative Ausnahme-Musikerin” vorgestellt. Das ZDF engagiert sie – in Zusammenarbeit mit dem Hörverlag – für die kompositorische Gestaltung der Hörbuch-Reihe "Märchenwelten”, gelesen von prominenten Fernsehstars.
Mittlerweile hat Ulla van Daelen das Orchester verlassen, um sich ganz ihren eigenen Projekten widmen zu können. Ihre Kompositionen und verblüffenden Arrangements von Barock bis Pop veröffentlicht Ulla van Daelen als Musik-Produzentin unter eigenem Label Van Daelen Music .
Tickets für diese Veranstaltung sind ausschließlich in der City-Buchhandlung Dormagen oder an der VVK-Kasse des Kammertheaters erhältlich.
Gutscheine des Kammertheaters können für diese Veranstaltung nicht eingelöst werden!