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Das Buch unternimmt erstmals den Versuch, die sich potenzierende Dynamisierung gesellschaftlicher Verhältnisse, wie sie in der jüngsten politischen und digitalen Beschleunigungswelle etwa unter dem Stichwort >Globalisierung< firmiert, systematisch zu erfassen und sie in ihren kulturellen und strukturellen Ursachen ebenso wie in ihren Auswirkungen auf die individuelle und kollektive Lebensführung zu analysieren. Entwickelt wird dabei die These, daß die zunächst befreiende und befähigende Wirkung der modernen sozialen Beschleunigung, die mit den technischen Geschwindigkeitssteigerungen des Transports, der Kommunikation oder der Produktion zusammenhängt, in der Spätmoderne in ihr Gegenteil umzuschlagen droht. Individuell wie kollektiv verändert sich die Erfahrung von Zeit und Geschichte: An die Stelle einer gerichteten Vorwärtsbewegung tritt die Wahrnehmung einer gleichsam bewegungslosen und in sich erstarrten Steigerungsspirale.
Hartmut Rosa, geboren 1965, ist Professor für Allgemeine und Theoretische Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie Direktor des Max-Weber-Kollegs in Erfurt. Für seine Arbeiten erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Tractatus- Preis, den Erich-Fromm-Preis, den Paul Watzlawick Ehrenring und den Gottfried Wilhelm Leibnitz-Preis 2023.
»Hartmut Rosa schreibt sein Buch mit einem Anspruch, der von Manchem als anmaßend, von den meisten anderen zumindest als bemerkenswert bezeichnet werden muss. [...] Die Kategorie der Beschleunigung, welche der Autor in umfassender Tiefe beleuchtet, soll die theoretische Diskussion revolutionieren und aus der Sackgasse führen. [...] Neben einem anschaulichen Theorieüberblick erschließt sich dem Leser ganz nebenbei sehr plausibel, wie sehr verschiedene sogenannte Klassiker der Soziologie von einer temporalen Perspektive profitieren können. [...] Das Buch wendet sich [...] jedoch keineswegs ausschließlich an eben jene, welche unmittelbar an dieser Diskussion mitwirken. [...] Es ist also eindeutig auch und gerade für Studenten geeignet, welche sich im theoretischen Diskurs positionieren oder diesen verstehen möchten.«