Friedrich Carl Sell, gute Freunde und ein Widersacher.
Aus der Schul- und Stadtgeschichte Marburgs in der NS-Zeit und darüber hinaus.
Im Mittelpunkt der Publikation von Jürgen Hahn-Schröder steht der Lebenslauf eines lange vergessenen, dabei herausragenden Lehrers der Elisabethschule, der dort in den Jahren 1933 bis 1937 tätig war. Sell stand dafür, in der Nazi-Hochburg Marburg "humane Prinzipien zu leben". Erstmals veröffentlicht wird mit dem 323-seitigen Buch auch Sells bisher unbekannter Briefwechsel mit seinem engen Freund, dem bekannten Marburger Theologen Professor Rudolf Bultmann. Sell musste vor weiterer Verfolgung mit seiner Frau und den beiden Töchtern in die USA emigrieren.
Den Anstoß für Hahn-Schröder, Jahrgang 1952, bis zur Pensionierung Lehrer der Elisabethschule und in der Lehrerfortbildung mit der politischen Bildung befasst, gab einst die Auseinandersetzung mit der Erinnerungskultur in der eigenen Schule. "Das Beispiel von Friedrich Sell mag uns, die wir an gelebter Vielfalt in unserer demokratischen Gesellschaft interessiert sind, zugleich ermahnen und ermutigen", schildert der Autor seine Motivation.
Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Anmeldung.
Der kleine Drache Rotfuß löscht seinen Durst an einer Quelle und möchte gerne wissen, wohin das Bach fließt. Also macht er sich am Wasser entlang auf den Weg. Dabei begegnet er verschiedenen Tieren.
Im zweiten Band werden in den zwölf bebilderten Geschichten bemerkenswerte Besonderheiten aus der Tierwelt am Bach und Teich erklärt.
Als dreifache Mutter, Grundschullehrerin und inzwischen Omi von drei Enkelkindern huschen Dagmar Grieneisen Geschichten für Kinder schon ihr ganzes Leben durch den Kopf. Manchmal konnte sie sie im Unterricht gebrauchen, manchmal waren sie Teil der Gemütlichkeit auf dem Sofa oder halfen beim Einschlafen. In Iris Vent fand sie eine passende Illustratorin.
Für Kinder ab 4 Jahren. Wir freuen uns, wenn ihr uns vorher Bescheid sagt, zu wievielt ihr kommt.
EINE ZWEITE LESUNG FINDET UM 15:30 UHR STATT!
https://www.dagmar-grieneisen.de/
Der Band erzählt in Texten und Bildern von der Flucht einer ukrainischen Familie. Bestehend aus Großmutter, Mutter und zwei Kindern im Schulalter macht sich die kleine Gruppe im Februar 2022 von Kyiv aus auf die Flucht vor dem Krieg. Hervorgegangen aus mehreren Begegnungen und Gesprächen mit den Geflüchteten erzählt Joanna Iwinska diese Geschichte vom Verlust des alten Lebens, von den Strapazen der langen Reise und der Ungewissheit, wie das neue Leben aussehen wird. Neben den Illustrationen von Melika Moazeni enthält das Büchlein auch Zeichnungen der Kinder, deren Geschichte erzählt wird.
Joanna Iwinska, geboren in Polen. Studium der Medizin in Polen und in Deutschland. Seit 1993 in Deutschland wohnhaft. Mehrere Jahre der ärztlichen Tätigkeit als Radiologin an Universitätskliniken und in einer Arztpraxis. Die Autorin hat zwei erwachsene Söhne und lebt in Marburg. Im Frühjahr wird auch ihr Buch 'Kurzgeschichten des Ankommens' erscheinen.
Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Anmeldung.
Erzählungen und Gedichte
"Die Menschen, die auf dem Boden arbeiten, haben es schwer. Es ist nicht leicht heute in der Landwirtschaft zu arbeiten und zu leben. Unsere Dörfer und ländlichen Städte verändern sich. Mit ihnen die Menschen, die dort leben. Auch ich lebe auf dem Land und versuche mit meinem Schreiben den Leser zum Überdenken anzuregen. Denn eines ist sicher: unsere Erde wächst nicht weiter."
Kurt Freitag bewirtschaftet in Frankenberg-Geismar einen landwirtschaftlichen Betrieb.
Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Anmeldung.
Ein Alleinstellungsmerkmal unserer Stadt ist die über 700 Jahre alte Liebfrauenkirche, beeindruckendes Kulturgut, identitätsstiftend und profilgebend.
Sie steht im Mittelpunkt des Kunstprojekts 'Liebfrauenkirche . Sinnbild . Zeitenwandel.'
Die Teilnehmerinnen: Hildegard Schwarz (Cyanotopie), Ralf Müller (Skulptur), Sabine Reyer (Malerei), Iris Hoffmann (Grafik), Gerold Engel (Fotografie), Lothar Finger (Objekte/Restaurierung)
In einer kriegsbedrohten Welt, die durch anonyme Terrorangriffe und umstrittene Entscheidungen der Regierungsfürsten eines mächtigen Landes im Chaos zu versinken droht, suchen vier Freunde Hilfe bei einem uralten Orakel, um den Weg zu einem erfüllten Leben zu finden …
"Eine Fantasy-Story mit philosophischem Tiefgang. Die Leser erwartet ein besonderes Werk, mit Sinn und Verstand, Witz und Charme. Wer sich mit offenen Augen auf den tiefgründigen, fantastischen Roman einlässt, wird so manche Parallelen zu sich selbst und unserem heutigen Leben finden." ("Oberhessen-live.de")
Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Anmeldung.
Wer Freude am Auftritt hatte, kann dem Autor gerne ein paar Taler in den Hut
werfen.
John ist ein erfolgreicher Politiker, ein strahlender Held, übergroß selbst für seine Gegner. Aber er ist todkrank. Und er weiß, dass er sterben wird, wahrscheinlich sogar qualvoll. Doch genau dies hält er vor der Öffentlichkeit, auch vor Frau und Kindern geheim - und arbeitet stattdessen weiter an seinem Image als Held: an einem großen Finale, das ihm seinen Platz in den Geschichtsbüchern sichern wird. Aber so leicht ist es nicht, einen würdigen Abgang zu inszenieren. Zumal sich im Angesicht des eigenen Todes auch für den erfolgsverwöhnten John die Werte verschieben ... Emma Jaeger greift eines der prominentesten Ereignisse des 20. Jahrhunderts auf - um es spektakulär umzuschreiben.
Emma Franziska Jaeger, Jahrgang 1972, stammt aus Nordhessen, studierte in Hamburg Grafik-Design. Nach Jahren in ihrem Beruf kehrte sie wieder in die ländliche Idylle ihrer Heimat zurück. Außer für ihre drei Kinder, ihre Tiere und die Liebe zur Gärtnerei nutzt sie ihre freie Zeit zum Schreiben. "Perhaps 1" ist ihre erste Novelle.
Parallel zur Lesung werden von der Autorin gestaltete Bilder ausgestellt.
Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Anmeldung.
Lesung zum Frauentag
1957, ein Spätsommertag im Künstlerdorf Fischerhude bei Bremen: Im früheren Atelierhaus der Bildhauerin Clara Westhoff wird renoviert. Tochter Ruth ist nach vierzig Jahren mit ihrer Familie und dem Nachlass des weltberühmten Vaters Rainer Maria Rilke heimgekehrt. Draußen im Garten, am Ufer der Wümme, wo unter alten Weidenbäumen Eisvögel brüten, holen Ruth Erinnerungen ein, an die Kindheit und das bewegte Leben mit ihren Künstlereltern. Ein ergreifender Roman, der faszinierende Einblicke in das außergewöhnliche Verhältnis zwischen Rilke und seiner »kleinen großen Ruth« bietet.
Erika Schellenberger ist promovierte Literaturwissenschaftlerin und als Landeskoordinatorin ,Literatur und Schule' im Büro Kulturelle Bildung des Hessischen Kultusministeriums tätig. Als Vorstandsvorsitzende und Jurymitglied des Literaturvereins "Zwei Raben" organisiert sie Autorenstipendien im ländlichen Raum und kuratiert Literarische Ausstellungen. Sie lebt in Marburg an der Lahn.
Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Anmeldung.
Wer war Jesus von Nazareth? Liebevoller Partygänger? Wundersamer Geistheiler? Chef der Naturgesetze? Vollmächtiger Philosoph und Religionsgründer? Revoluzzer, der sich furchtlos mit dem Klerus angelegt hat? Oder gar der Sohn vom himmlischen Gott-Vater? Ein Ärgernis bis heute! Wer ist Jesus für dich? War er Gott auf Erden, wie er behauptete? Wenn nicht, war er der größte Lügner aller Zeiten, der die Menschen im manischen Gotteswahn irregeführt hat. Ein guter Mann mit hohen ethischen Werten? - Das reicht nicht.Jesus dreht die Welt auf links ... - lass dich mitnehmen in drei ereignisreiche Jahre!
Matthias Bank lebt in Dodenau. Bevor er in den Ruhestand ging, war er stellvertretender Schulleiter der Hans-Viessmann-Schule und unterrichtete evangelische Theologie.
Es fällt nicht immer leicht, zu hoffen und zu glauben. Wir alle kennen sie - die Herausforderungen, Widersprüche und leidvollen Erfahrungen des Lebens. Aber was ist, wenn genau in diesen Situationen ein Dennoch steckt? Wenn es sich gerade hier lohnt, einem Gott zu vertrauen, der uns trotz allem nahe ist? Birgit Ortmüller hat 52 Texte gesammelt, die von diesem Dennoch erzählen. So unterschiedlich die Autor:innen dieses lebensnahen Geschichten- und Andachtsbuchs sind, so vielfältig sind auch ihre persönlichen Gedanken und Geschichten. Und doch haben sie eines gemeinsam: Sie machen Mut, in den großen wie kleinen Widrigkeiten des Lebens Vertrauen und Hoffnung zu wagen. Dennoch! Ein wunderbares Buch, um Ermutigung zu verschenken oder sich selbst in den zahlreichen Erlebnissen wiederzufinden.Mit Geschichten von Arno Backhaus, Thea Eichholz, Kerstin Wendel, Jürgen Mette, Josef Müller und vielen mehr.
Birgit Ortmüller ist Dozentin in der Erwachsenenbildung und schreibt bereits seit einigen Jahren Artikel für christliche Frauenzeitschriften und Verlage. Mit ihrer Familie wohnt sie im Lahntal in Hessen.
Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Anmeldung.