Veranstaltungsarchiv

 

Herbstlese im Nationalpark

21.09.2019 17:00 Uhr

Veranstaltungsort: Nationalpark Kellerwald
Vorverkauf: Buchland oder Nationalparkamt
Preis: 10.-€

Zur gemeinsamen Herbstlese am Samstag, 21. September, ab 17:00 Uhr laden Jutta Seuring vom Nationalparkamt und Bernhard Schäfer vom Buchland alle Interessierten recht herzlich ein. Treffpunkt zur Herbstlese ist um 17:00 Uhr der Nationalpark-Eingang Kirchweg in Bringhausen. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen an der Haltestelle Edertal-Bringhausen, Mitte aus und folgen der Beschilderung zum Treffpunkt.

Die rund dreistündige Veranstaltung stellt Natur und Literatur gleichermaßen in den Fokus. An eine kurze Wanderung durch den Nationalpark schließt sich in gemütlicher Atmosphäre eine Lesung von Bernhard Schäfer im Fischhaus Banfe mit regionalem Imbiss an. Auf dem Rückweg können dann mit etwas Glück die Rufe der brunftenden Rothirsche gehört werden und die Möglichkeit zur Brunftbeobachtung besteht.
Natur- und Literaturliebhaber melden sich bitte bis spätestens Donnerstag, 19. September, telefonisch unter 05621-75249-0, per E-Mail an info@nationalpark.hessen.de oder auch im Buchland an. Teilnehmer denken bitte an wetterangepasste Kleidung und festes Schuhwerk. Da die Veranstaltung in die Abendstunden hineinreicht und in der Dämmerung zurückgewandert wird, kann eine Taschenlampe hilfreich sein.

Herbstlese im Nationalpark

 

Wowo und andersWo Lieder, Gedichte und Texte - nicht nur von Friedhelm Kändler

13.09.2019 19:30 Uhr

Veranstaltungsort: Theater am Bunker
Vorverkauf: Buchland

Die beiden Kassler Musiker und Wortakrobaten ("Der Entschleunigungsbeschleuniger") Bernd Walter und Welf Kerner spielen und singen sich durch Kändlers und andere satirische Werke.
Das Publikum erwartet einen sprachwitzig-skurril musikalischer Abend rund. Eine Wohltat für Hirn, Herz und Gemüt!

Friedhelm Kändler, geb. 1950 in Hannover, deutscher Dichter und Bühnenautor, brilliert nicht nur durch Sprachwitz und Pointenreichtum. Er vermag auch dem tiefen Sinn und Unsinn menschlicher Erfahrungen nachzuspüren. Von der Presse wird er häufig mit bekannten satirischen Autoren verglichen, wie etwa Wilhelm Busch, Heinz Erhardt, Ernst Jandl, Joachim Ringelnatz oder Kurt Tucholsky. Kändler bekam mehrere Preise und Auszeichnungen (bspw. Wilhelm-Busch-Preis). Seine
Texte und Theaterstücke werden von vielen Künstlerinnen und Künstlern gelesen, gesungen, gespielt, interpretiert und vertont.
"Wir meinen, dass wir mit dem älter werden klüger werden
Das ist ein Irrtum.
Älter werden bedeutet nicht dass wir klüger werden
Es bedeutet, dass wir zu uns finden
Das schließt ein dümmer werden nicht aus."

Wowo und andersWo  Lieder, Gedichte und Texte - nicht nur von Friedhelm Kändler

 

"I did it Norway" Ein Norwegenabend mit Alva Gehrmann

06.09.2019 19:00 Uhr

Veranstaltungsort: Theater am Bunker
Vorverkauf: Buchland
Preis: 5.- € VVK - 7.- € AK

Norwegen für Fjordgeschrittene

Waghalsige Bootsausflüge, tagelange Wanderungen oder ausgedehnte Skitouren – die Norweger lieben Herausforderungen und das Leben in der wilden Natur. Alva Gehrmann taucht in diese abenteuerliche Welt ein: Sie fährt bei stürmischer See hinaus, begleitet eine Sámi-Familie bei der Rentierwanderung, erlebt Musikfestivals inmitten einsamer Berglandschaften, spricht mit Mitgliedern der Königsfamilie, philosophiert mit Autoren wie Jostein Gaarder über die Gesellschaft, erlebt den Alltag in der Metropole Oslo und ist mit an Bord, als Roald Amundsens Schiff ›Maud‹ nach 100 Jahren endlich nach Hause kommt. She did it Norway!
Alva Gehrmann reist seit 15 Jahren als freiberufliche Journalistin bis in die entlegenen Winkel Nordeuropas. Sie arbeitet unter anderem für FAS, Spiegel Online, Merian und GEO Special. Alva Gehrmann lebt in Berlin und die vergangenen Jahre in Norwegen. Doch so seetauglich wie die Nordeuropäer ist sie noch immer nicht.
»Liebevoll und facettenreich fängt sie die norwegische Lebensart ein und nimmt den Leser mit auf eine einzigartige Entdeckungsreise«
pr.berghoff.de 24.05.2019

"I did it Norway" Ein Norwegenabend mit Alva Gehrmann

 

Tobias Rank - "Ich fühl mich so ausgedrückt" - literarische Chansons

17.05.2019 19:30 Uhr

Veranstaltungsort: Theater am Bunker
Vorverkauf: Buchland
Preis: Eintritt frei

Ich fühl mich so ausgedrückt
Literarische Chansons
Klassisch, charmant, verliebt und müde.
Der Komponist und Pianist Tobias Rank hat Texte von Helmut Krausser, Thomas Kunst, Fritz Eckenga, Günter Kunert und Michael Lentz vertont.
Literarische Chansons voller Melancholie, Witz und Übermut. Rebellisch und fein, abgebrüht und empfindlich, verliebt und müde. Eher leise als wirklich laut.
www.tobiasrank.de

Tobias Rank - "Ich fühl mich so ausgedrückt" - literarische Chansons

 

Literarischer Frühling - Christian Berkel - Der Apfelbaum

04.05.2019 19:00 Uhr

Literarischer Frühling - Christian Berkel - Der Apfelbaum
Veranstaltungsort: Wandelhalle Bad Wildungen
Vorverkauf: Buchland
Preis: 1. Kategorie 24,30 € - 2. Kategorie 21.- €

Literarischer Frühling
Er hat lange davor zurückgescheut. Dann aber fasste der bekannte Schauspieler Christian Berkel den mutigen Entschluss, die zuhause unerzählte, dramatisch bewegte Geschichte seiner Familie zu erforschen und aufzuschreiben. Immer wieder interviewte er seine Mutter und reiste nach Ascona, Lodz, Madrid und Paris, um auch andere Zeitzeugen zu befragen und Archive zu besuchen. Das Ergebnis ist sein Roman "Der Apfelbaum", den kein Geringerer als Daniel Kehlmann als "das lebensgesättigte, große Epos über deutsche Geschichte" betrachtet. Christian Berkel sei kein schreibender Schauspieler, erklärte er. "Er ist Schriftsteller durch und durch. Und was für einer." 1932 lernte Berkels Mutter Sala, damals 13 Jahre alt und in einem intellektuellen jüdischen Milieu aufgewachsen, seinen späteren Vater Otto kennen, einen 17-jährigen Arbeiterjungen. Die NS-Zeit brachte das junge Liebespaar auseinander – sie emigrierte nach Paris und entging mit knapper Not dem KZ, er hingegen kam als Stabsarzt der Wehrmacht in russischer Kriegsgefangenschaft dem Tod nahe. Auf vielen Umwegen fanden die Beiden 1955 wieder zu einander. Geboten wird "eine dramatische Liebes- und Familiengeschichte, hervorragend erzählt", wie die FAZ urteilte. Christian Berkel liest aus seinem Werk und erzählt von den Recherchen.
Ein großer Bühnenabend, Moderation: Christiane Kohl


 

Literarischer Frühling - Martin Walker „Menu Surprise“ – der neue Krimi um Bruno, Chef de police

04.05.2019 14:00 Uhr

Literarischer Frühling - Martin Walker „Menu Surprise“ – der neue Krimi um Bruno, Chef de police
Veranstaltungsort: Schloss Waldeck
Vorverkauf: Buchland
Preis: 18,80/21.-€

Was der Kleinstadtpolizist Bruno an Abenteuern erlebt, hat sein Schöpfer Martin Walker nach eigenen Worten "frei erfunden". Aber viele Figuren weisen doch gewisse Ähnlichkeiten mit Menschen auf, die der Autor an seinem Wohnort Le Bugue im Périgord kennen gelernt hat. Der Serienheld Bruno etwa hat im Dorfpolizisten Pierre Simonet ein Vorbild, auch wenn der im Unterschied zu Bruno kein umschwärmter Junggeselle ist. Walker versteht es zudem meisterhaft, seine Handlungen in kulturelle, historische und politische Hintergründe einzubetten, die im Périgord zu finden sind. Deshalb sind seine Krimis nicht nur unterhaltsam und amüsant, sondern auch sehr informativ. Mal spielt der Widerstand im Zweiten Weltkrieg gegen die Deutschen oder der Algerien-Krieg hinein, mal treten junge Schläger des Front National auf, mal Archäologen, Winzer oder Teilnehmer einer Oldtimer-Rallye. Der druckfrische elfte Krimi der Reihe mit dem Titel "Menu surprise" spielt in einer Kochschule, die eine "verrückte Engländerin" eingerichtet hat. Der Kenner und Hobbykoch Bruno soll Feriengästen lokale Geheimrezepte vorführen, doch eine prominente Kursteilnehmerin fehlt: die junge Frau eines britischen Geheimdienstoffiziers. Bruno spürt sie auf - in einem vermeintlichen Liebesnest, das bald zum Schauplatz eines Doppelmordes wird…

Lesung und Gespräch; Moderation: Wolfgang Herles


 

Lierarischer Frühling - Marjana Gaponenko - Der Dorfgescheite: Ein Bibliothekarsroman

03.05.2019 17:00 Uhr

Veranstaltungsort: Schloss Friedrichstein
Vorverkauf: Buchland
Preis: 19,90

"Der Dorfgescheite" – Aus der Welt der Klöster

Ernest Herz ist Bibliothekar und trägt eine geheimnisvolle Augenklappe. Das professionelle Bemühen um Einordnung und Übersicht hat er so sehr verinnerlicht, dass er auch die zahllosen Herzensdamen, die er auf seinem Lebensweg umgarnt, in einem Zettelkatalog vermerkt. Eines Tages übernimmt der Historiker die Leitung einer Klosterbibliothek und sieht sich bald veranlasst, zu erforschen, warum sein Vorgänger, ein Pater, auf eine kuriose Weise Selbstmord begangen hat. Wie in Umberto Ecos berühmtem Roman "Der Name der Rose" wird auch im neuen Werk Marjana Gaponenkos ein altes Kloster zum Schauplatz abgründiger Offenbarungen. Die junge Autorin, die aus der Ukraine stammt und heute in Deutschland und Österreich lebt, legt wieder einmal "eine überbordende und dennoch sorgsam kalkulierte Fabulierlust" an den Tag, wie der Berliner "Tagesspiegel" befand. Das Blatt lobte außerdem ihren "schrägen, süffisanten Witz und ihren genauen Blick für haarsträubende Details".

Lesung und Gespräch, Moderation: Bettina Musall.

Lierarischer Frühling - Marjana Gaponenko - Der Dorfgescheite: Ein Bibliothekarsroman

 

Literarischer Frühling - Michael Quast „Tanz auf dem Vulkan“ oder Die verrückten 20er Jahre

01.05.2019 19:00 Uhr

Veranstaltungsort: Metzen alter Kuhstall Ellershausen
Vorverkauf: Buchland
Preis: 21.-/26,50 €

Deutschland 1919 – das war ein Balanceakt zwischen Hoffnung und Hölle. Noch waren die Traumata des Ersten Weltkriegs nicht verarbeitet, noch dröhnten die Schranzen des untergegangenen Kaiserreichs. Aber aus allen Ritzen drang schon das Verlangen, das Leben wieder zu genießen. In Berlin und anderen Metropolen wurden Tanzbars, Nachtlokale und Cabarets eröffnet. Dichter und Maler revoltierten gegen alle Bürgerlichkeit und kämpften um revolutionäre neue Ausdrucksformen. Das politische Klima war vergiftet und erhitzt. Die Gründung der Weimarer Republik und der Versailler Vertrag leiteten jene kurze, schrille Epoche ein, die der Machtergreifung Adolf Hitlers im Jahre 1933 vorausging. Die Wirtschaft taumelte hin und her zwischen Inflation, Boom und Krise. Im Nachhinein erscheinen die goldenen, verrückten 20er Jahre wie ein Tanz auf dem Vulkan. Und doch brachten sie eine ungeheure Fülle an- und aufregender Ideen und Werke hervor, die uns bis heute faszinieren. Der Frankfurter Theatermacher Michael Quast, der in den vergangenen Jahren beim "Literarischen Frühling" mit großen Solos über die Dadaisten, den Reformator Luther und das Sterben der Insekten brillierte, lässt diesmal mit frivolen Songs, Gedichten und Prosatexten von Kurt Tucholsky, Bertolt Brecht und weiteren Autoren die "Roaring Twenties" wieder aufleben.

Weltliteratur an authentischen Orten - Große Bühnenshow

Literarischer Frühling - Michael Quast „Tanz auf dem Vulkan“ oder Die verrückten 20er Jahre

 

Literarische Frühling - Paul Maar & Consorten „Schiefe Märchen und schräge Geschichten“

01.05.2019 11:00 Uhr

Literarische Frühling - Paul Maar & Consorten „Schiefe Märchen und schräge Geschichten“
Veranstaltungsort: Schloss Waldeck
Vorverkauf: Buchland
Preis: Kinder & Jugendliche: 8,90 € Erwachsene: 14,40 € bzw. 19,90 €

Das Sams ist ein seltsames Wesen. Mit seinen roten Bürstenhaaren, den Froschfüßen und der Rüsselnase wirkt es einerseits wie ein Monsterchen, zumal es auch Stuhlbeine frisst. Es ist auch frech und ungezogen. Andererseits kann das Sams gut reimen, es schreibt Lieder, es kann Wünsche erfüllen, und der schüchterne Herr Taschenbier gewinnt es nach und nach richtig lieb. Wo das Sams auftritt, ist stets mit Überraschungen zu rechnen. Die witzige Figur ist eine Erfindung von Paul Maar. Seine bisher neun Bücher über das Sams haben ihn zu einem der populärsten Kinderbuchautoren in Deutschland gemacht. Mit seinem hintergründigen Humor hat sich Paul Maar vor einiger Zeit auch die Märchen der Brüder Grimm vorgeknöpft, und auf einmal staunt man, wie aus dem gestiefelten Kater ein gestiefelter Skater wird und was drei der sieben Zwerge nach einem Glas Rotwein über ihr Schneewittchen erzählen… "Schiefe Märchen und schräge Geschichten" hat Paul Maar dieses Buch genannt und zusammen mit den Musikern Konrad Haas und Wolfgang Stute das Schiefe-Märchen-Trio gebildet. Es präsentiert mit Schwung und Spielfreude das neue Erzeugnis aus der Werkstatt des großen Autors, der natürlich auch ein bisschen vom Sams erzählt.

Sonderpreis für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren: nur 8,90 €


 

Literarischer Frühling - Barbara Honigmann Ein Mann namens Georg

30.04.2019 19:00 Uhr

Veranstaltungsort: Hotel Landhaus Bärenmühle
Vorverkauf: Buchland
Preis: 63,90 €

Als Tochter einen Roman über den eigenen Vater zu schreiben, ist nicht einfach. Besonders, wenn es um eine solch schillernde Figur wie Georg Honigmann geht. Er war Deutscher, Jude, Emigrant und Kommunist. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war das eine gefährliche Mischung. "Zu Hause Mensch und auf der Straße Jude" – so fasste er eine immer wiederkehrende Erfahrung zusammen. Georg Honigmann war 1903 in Wiesbaden geboren, studierte unter anderem in Breslau und Prag und arbeitete danach als Journalist in Frankfurt am Main und Berlin, bevor er 1933 nach London emigrierte. Nach dem Zusammenbruch des Nazi-Reiches ließ er sich als überzeugter Kommunist in der DDR nieder und starb 1984 in Weimar. Seine Tochter Barbara erzählt lakonisch und witzig, auch traurig, stets aber mitreißend von ihrer deutsch-jüdisch-kommunistischen Sippe und den Welterfahrungen und Amouren dieses außergewöhnlichen Mannes, der Licht- und Schattenseiten hatte und immer nur "mit 30-jährigen Frauen verheiratet war", egal wie alt er selbst wurde… "So souverän und liebevoll", urteilte die Neue Zürcher Zeitung, "muss man die Freiheiten des biografischen Schreibens erst einmal auszureizen wissen."

Lese-Dinner mit 4-Gang-Menü; Moderation: Anne-Dore Krohn

Literarischer Frühling -  Barbara Honigmann Ein Mann namens Georg
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